Kunden bevorzugen Lieferung nach Hause – Händler zeigen sich flexibel

Kunden, die online von zu Hause aus shoppen, bevorzugen auch die Lieferung an die eigene Adresse. Knapp 86 Prozent und damit die deutliche Mehrheit der Online-Shopper wollen im Internet bestellte Ware direkt nach Hause geliefert bekommen. So das Ergebnis der aktuellen Monatsfrage des ECC-Konjunkturindex in Kooperation mit Hermes, Trusted Shops und Rakuten. Rund ein Viertel der befragten Online-Shopper nutzen darüber hinaus die Lieferung an eine abweichende Anschrift wie beispielsweise die Büroadresse. Am seltensten (2,2 Prozent) wird die Lieferung an eine Postfiliale bevorzugt. In Puncto Lieferort zeigen sich die am ECC-Konjunkturindex teilnehmenden Online-Händler sehr flexibel. Zwar dominieren auch hier mit rund 98 Prozent die Lieferung an die Rechnungsadresse und mit knapp 97 Prozent die Lieferung an eine abweichende Anschrift, doch auch Selbstabholstationen werden von 74 Prozent der befragten Händler bedient.
Im Juli fällt der Wert für den e-KIX erstmals seit Januar wieder unter die neutrale Marke von 100 Punkten und landet bei einem Wert von 98,4. Diese neutrale bis leicht negative Stimmungslage spiegelt die Uneinigkeit der Online-Händler bezüglich der aktuellen Geschäftslage wider. Knapp ein Drittel beurteilt die eigenen Online-Umsätze negativ und etwas ebenso viele erreichen aktuell positive Werte. Auch der s-KIX ist weiterhin ausgeglichen. Die Online-Shopper zeigen sich im Juli leicht konsumfreudiger, sodass der Wert für die aktuellen Ausgaben leicht auf 103,1 Punkte steigt. Auch der Wert für die geplanten Ausgaben hält sich beständig deutlich über 100 Punkten. Die Online-Händler zeigen sich für die Zukunft ebenfalls optimistisch. Auch wenn die Werte vom Jahresanfang nicht ganz erreicht werden können, ist der Abwärtstrend aus dem ersten Halbjahr zunächst unterbrochen. Im Juli steigt der e-KIX bezüglich der prognostizierten Umsatzsituation erstmals seit Januar wieder und erreicht 135,1 Punkte. Die ECC-Konjunkturindex-Teilnehmer rechnen offenbar eher mit einem kurzfristigen Sommerloch als mit langfristigen Umsatzeinbußen.