Checkliste zur Button-Lösung: Was Händler beachten müssen

Bereits im März wurde die sogenannte Button-Lösung verabschiedet, die nun am 1. August 2012 in Kraft getreten ist. Der Grund für die Gesetzesänderung waren die als Abofallen bekannten Täuschungsversuche einiger weniger Shops, bei denen Verbraucher im Internet immer wieder über trickreiche Webangebote stolperten, und unwissentlich Verträge abschlossen. Jetzt muss mit einer eindeutigen Bezeichnung dem Käufer klar signalisiert werden, dass er etwas kostenpflichtig erwirbt.
Doch wie t3n.de berichtete, lassen sich auch mehr als 2 Wochen nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes immer noch Lücken in der praktischen Umsetzung finden. Dies kann für Händler einige Konsequenzen nach sich ziehen, eventuell sind so abgeschlossene Kaufverträge nicht rechtsgültig, auch muss mit Abmahnung bei Nichterfüllung gerechnet werden. Eines der Folgeprobleme ist auch, dass Gütesiegel an die aktuelle Rechtslage angepasst werden müssen, Anbieter von Prüfsiegeln müssen also die Online-Shops neu prüfen und zertifizieren.
t3n.de hat eine Checkliste veröffentlicht, an der sich Händler orientieren können, um Abmahnungen zu vermeiden. Darüber hinaus wurde ein Interview mit Martin Rätze von Trusted Shops geführt, in dem er auf die 10 wichtigsten Fragen zur Button-Lösung eingeht. Die Checkliste, sowie die 10 wichtigsten Fragen zur Button-Lösung lassen sich hier einsehen: